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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 12,20 € |
12,30 € |
-0,10 € |
-0,81 % |
17.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0007042301 |
704230 |
- € |
- € |
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RHÖN-KLINIKUM-Aktie: Vorstand empfiehlt Annahme von Fresenius-Übernahmeangebot 28.05.2012
aktiencheck.de
Bad Neustadt/Saale (www.aktiencheck.de) - Der Vorstand der RHÖN-KLINIKUM AG (ISIN DE0007042301 / WKN 704230) hat am Montag seine Stellungnahme zum Übernahmeangebot des Gesundheitskonzerns Fresenius SE & Co. KGaA (ISIN DE0005785604 / WKN 578560) abgegeben und darin den Aktionären nach eingehender Prüfung die Annahme der Übernahmeofferte empfohlen.
"Wir teilen die Einschätzung zur strategischen Logik des Zusammenschlusses zweier großer privater Klinikbetreiber. Mit einem erfolgreichen Übernahmeangebot und einem Zusammenschluss von RHÖN‐KLINIKUM und den zum Fresenius‐Konzern gehörenden Helios Kliniken entstünde der europaweit größte private Krankenhausbetreiber, dessen gemeinsames Kliniknetzwerk von rund 75 Prozent der Bevölkerung in Deutschland innerhalb einer Stunde erreicht werden könnte", sagte der Vorstandsvorsitzende von RHÖN-KLINIKUM, Wolfgang Pföhler. "Der Angebotspreis für die Aktien ist angemessen. Mit der Grundsatzvereinbarung, die wir mit Fresenius geschlossen haben, haben wir zudem die berechtigten Interessen unserer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gesichert."
In der Grundsatzvereinbarung, auf die sich die Vorstände der RHÖN‐KLINIKUM AG und Fresenius am 24. Mai 2012 geeinigt hatten, ist festgehalten, dass im Falle eines Zusammenschlusses die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von RHÖN‐KLINIKUM AG und Helios Kliniken stets fair und gleich behandelt werden. Außerdem wurden wesentliche Änderungen der Arbeitsbedingungen zum Nachteil der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ausgeschlossen. Darüber hinaus soll im Falle eines Zusammenschlusses der Stammsitz der RHÖN‐KLINIKUM AG in Bad Neustadt eine angemessene alternative Verwendung in dem neuen gemeinsamen Unternehmen erhalten. Die Interessen der RHÖN‐KLINIKUM‐Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen zudem über ein sogenanntes "Business Integration Committee" gesichert werden, in dem jeweils zwei Vertreter von RHÖN‐KLINIKUM und von Fresenius die mögliche Integration beider Unternehmen begleiten würden.
Ende April hatte der im DAX notierte Gesundheitskonzern überraschend ein Übernahmeangebot in Höhe von 22,50 Euro je Aktie in bar für den Klinikbetreiber angekündigt. Die Offerte der Fresenius-Tochter FPS Beteiligungs AG muss innerhalb der Annahmefrist, die bis zum 27. Juni 2012 läuft, in Höhe von mindestens 90 Prozent plus einer Aktie des gezeichneten Grundkapitals angenommen werden. Zudem kommt es erst nach der Freigabe durch die kartellrechtlichen Aufsichtsbehörden zu einem Vollzug des Angebots. In der Stellungnahme wird darauf hingewiesen, dass die Mindestannahmeschwelle von 90 Prozent plus einer Aktie eine hohe Hürde ist. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Angebot an dieser Mindestannahmeschwelle scheitert, hieß es.
Die Aktie von RHÖN‐KLINIKUM notierte zuletzt bei 21,99 Euro (-0,09 Prozent). (28.05.2012/ac/n/d)
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